Ausgehend von einer intensiven Darstellung der embryologischen Entwicklung des zentralen Nervensystems, seiner Hirnhäute und des knöchernen Schädels, soll das Verständnis der funktionalen Abläufe im cranialen Bereich des Säuglings bis hin zum Erwachsenen Menschen dem Kursteilnehmer nähergebracht und erklärt werden. Sutherland nannte 5 Prinzipien der Behandlungen im cranialen Bereich. Dazu gehören die zwei wichtigen Punkte: – „release membranous strains“ und – „balance the reciproke tension membranes“.
Dies ist der Ansatz für die im Kurs gezeigten Untersuchungen und Therapievorschläge. Ähnlich wie bei BLT arbeiten wir über den sogenannten „Neutral“-Bereich in den Kraftvektoren, um den [lt]Point of Balance[gt] der faszialen aber auch der gesamten Strukturen im betroffen Gebiet zu erreichen. Schwerpunktmäßig sind dies craniale Behandlungstechniken des Säuglings und Kindes vor dem Schluss der Suturen. Sie sind ebenso effizient in der Therapie Erwachsener, wenn vorher stärkere suturale Dysfunktionen behandelt worden sind. Darauf wird im Kurs ausdrücklich hingewiesen. Dieser Kurs entspricht dem früheren Kurs Pädiatrie Basiskurs 3 (BMT).