Indikationen für Osteopathie

Wir schildern Ihnen anhand der Erfahrungen in der ärztlich osteopathischen Praxis Beispiele von Beschwerden, bei denen die osteopathische Behandlung gute Ergebnisse gezeigt hat.
(Bitte beachten Sie auch unseren Hinweis aus rechtlichen Gründen am Ende dieser Seite.)

Hier erfahren Sie mehr über Osteopathische Medizin:

INDIKATIONEN

Das Behandlungsspektrum der Osteopathie

Das Indikationsspektrum der Osteopathischen Medizin ist mit dem der Allgemeinmedizin zu vergleichen. Wie in der Allgemeinmedizin werden Beschwerden aus allen Fachrichtungen mit der besonderen osteopathischen Vorgehensweise systemisch behandelt. Grundsätzlich können in der Osteopathie akute und chronische Beschwerden behandelt werden. Die folgende Liste nennt einige Beispiele aus unterschiedlichen medizinischen Fachrichtungen. Die Auflistung enthält nicht alle möglichen Beschwerdebilder.
Sprechen Sie bitte für Ihren konkreten Fall Ihren osteopathischen Arzt an.

Alle Krankheitsbilder sind so gut es geht in der Sprache der Patienten beschrieben. Manche Begriffe lassen sich aber nur mit medizinischen Fachbegriffen formulieren. Bei Unklarheiten sollten Sie nicht zögern, Ihren ärztlichen Osteopathen / Ihre ärztliche Osteopathin darauf anzusprechen.
(Bitte beachten Sie auch unseren Hinweis aus rechtlichen Gründen am Ende dieser Seite.)

 

Internistische Erkrankungen

  • Verdauungsstörungen
  • Darmerkrankungen (Colitis Ulcerosa, Reizdarm, Morbus Crohn)
  • Darmverwachsungen
  • Reizdarm
  • Ungeklärte Ober- oder Unterbauchschmerzen
  • Passagestörungen nach Operationen
  • Sodbrennen
  • Kleine Gallensteine
  • Schluckbeschwerden
  • Atemwegserkrankungen wie z.B. Bronchitis, Asthma bronchiale
  • Regulationsstörungen bei Herz- und Kreislaufbeschwerden
  • Systemerkrankungen wie z.B. Rheuma und andere Autoimmunerkrankungen
  • Venöse Insuffizienz

Neurologische Erkrankungen

  • Bandscheibenvorfälle
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Begleitend bei Trigeminusneuralgie
  • Unterstützend nach Schlaganfällen, bei Parkinson und MS
  • Schwindel und Gleichgewichtsprobleme
  • Nervenschäden im Anfangsstadium
  • Schmerzen durch Spinalkanalstenose
  • Missempfindungen

Orthopädie

  • Rückenschmerzen
  • Hexenschuss
  • Ischiasbeschwerden
  • Bandscheibenvorfälle
  • Gelenkschmerzen (z.B. Schulter, Knie, Fuß, Hüftgelenk)
  • Spinalkanalstenose
  • Haltungsstörungen
  • Sportunfälle
  • Unfallfolgen wie z.B. Schleudertrauma
  • Operationsfolgen am Bewegungsapparat
  • Sekundäre Frakturheilung
  • Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen bei Arthrose oder Rheuma
  • Morbus Bechterew
  • Fibromyalgie
  • Chronische und akute Schmerzen und Bewegungseinschränkungen an der Wirbelsäule
  • Chronischer Nackenschmerz

Pädiatrie / Kinderheilkunde

  • Allergien
  • Asthma, chronische Bronchitis, Krupp
  • Drei-Monats-Koliken
  • Schreikinder
  • Hüftdysplasien
  • Kopfschmerzen
  • Trinkstörungen beim Stillen
  • Schiefhals bei Neugeborenen und Kleinkindern
  • Skoliose
  • Schlafstörungen, Zähneknirschen
  • Neurodermitis
  • Tonus-Asymmetrie-Syndrom
  • KISS-Syndrom (Kopfgelenk-induzierte Systemstörung)
  • Schädel- und Gesichtsverformungen (intrauterin, geburtsbedingt, postnatal)
  • sehr kurze oder sehr lange Geburt
  • Saugglocke oder Zange
  • Kaiserschnitt
  • Entwicklungsstörungen
  • Chronische Mittelohr- und/oder Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Mittelohrentzündungen
  • Blähungen, starkes Erbrechen nach dem Trinken
  • Koliken
  • Starke Unruhe des Säuglings mit Verkrampfung der Hände bzw. Arme
  • Lern- und Konzentrationsstörungen
  • ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom)
  • Einseitige Abflachung des Hinterkopfes
  • Starkes Überstrecken des Kopfes nach hinten und bananenförmige Krümmung des Körpers
  • Gangstörungen, vor allem „Einwärtsgang“
  • verzögerte Sprachentwicklung
  • ungeklärte Bauchschmerzen
  • Bettnässen
  • ungeklärte Schmerzen an den Beinen oder Armen
  • Koordinationsstörungen in der Grob- oder Feinmotorik

Nach einer schweren Geburt mit deutlichen Auffälligkeiten, die nicht nach zwei Tagen verschwunden sind (Lage, Haltung, Kopfform, Verhalten) oder bei deutlichen Deformierungen des Kopfes sollte die Behandlung schon wenige Tage nach der Geburt beginnen.

 

Osteopathische Behandlungen werden auch bei Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule erfolgreich eingesetzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir behandeln viele Säuglinge, Kleinkinder und Patienten mit Rückenbeschwerden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Osteopathie eignet sich zur Behandlung akuter und chronischer Beschwerden

Sprechen Sie bitte Ihren ärztlichen Osteopathen an, wenn Ihre Beschwerden hier nicht genannt werden.

Psychosomatik, psychische Beschwerden

  • Schlafstörungen
  • Stressbedingte Verspannungen und Schmerzen
  • Nervöse Befindlichkeitsstörungen
  • Psychosomatische Erkrankungen
  • Begleitend bei depressiven Verstimmungen
  • Erschöpfungszustände / Burn-out-Syndrom
  • Konzentrationsstörungen

Urologie

  • Inkontinenz
  • Reizblase
  • Prostatitis (chronische Entzündung der Prostata)
  • Begleitend bei chronischen Harnwegs-, Nieren und Blasenentzündungen
  • Organsenkungen
  • Narben und Verwachsungen nach Operationen

Zahnheilkunde, Kieferorthopädie

  • Zähneknirschen oder -pressen
  • Bissstörungen
  • Kiefergelenksprobleme
  • Probleme mit kieferorthopädischen Eingriffen, Zahnersatzbehandlungen, Brücken, Korrekturen von Zahnfehlstellungen
  • Begleitung von logopädischen Behandlungen

Sport, Arbeitsmedizin

  • Verletzungen durch Fehl- oder Überbeanspruchung
  • Folgen von Sportunfällen mit Verletzungen der Wirbelsäule oder der Extremitäten

Hals-, Nasen-, Ohrenerkrankungen (HNO)

  • Hörsturz im Anfangsstadium nach Behandlung durch den HNO-Facharzt
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Tinnitus
  • Nebenhöhlenentzündungen
  • Mittelohrentzündungen
  • Neuralgien

Gynäkologie, Beschwerden in der Schwangerschaft, Geburt

  • Menstruationsbeschwerden
  • Prämenstruelles Syndrom
  • Schwangerschaftsbegleitung
  • Schmerzen während der Schwangerschaft (Ischiasschmerzen, Beckenschmerzen, Nacken- oder Kopfschmerzen)
  • Beckenendlage oder Schräglage
  • Geburtsvorbereitung und -nachsorge für Mutter und Kind
  • Begleitung nach Kaiserschnitt und anderen gynäkologischen Operationen
  • Narbenverwachsungen
  • Eileiterverengung
  • Unerfüllter Kinderwunsch
  • Gebärmuttersenkung mit Inkontinenz
  • Klimakterische Beschwerden

Sonstiges

  • Narben
  • Reststörungen nach Infektionen
  • Bestrahlungsfolgen lindern (z.B. Störung der Darmpassage)
  • Zustand nach Lendenwirbelfraktur (auch mit Kontinenzproblemen)
  • Neurodermitis
  • Gürtelrose

 

 

Hinweis aus rechtlichen Gründen: Es wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung der aufgeführten Krankheitszustände liegen kann. Für den Bereich der Wirbelsäule, z. B. beim chronischen Schmerzsyndrom der Wirbelsäule, geht die Bundesärztekammer in der Regel von einer Wirksamkeit osteopathischer Behandlungen aus (Deutsches Ärzteblatt 2009, Seite 2325 ff.). Im Übrigen gibt es bislang keine großen, randomisierten Doppelblind-Studien, die in wissenschaflicher Hinsicht die Wirkungsweise der osteopathischen Medizin bei den oben aufgeführten Krankheitsbildern nachweisen.